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Der Lederartikel als Gebrauchsgegenstand wird im Kontext seiner Zeit präsentiert:
von der Reisetruhe und der zerlegbaren Toilette über die Schrankkoffer
zum Kleidersack des modernen Viel-Reisers - vom mittelalterlichen Siegelfutteral
über Napoleons Aktentasche zum Attaché-Case mit Platz für
Laptop und Handy.
Reliquienkästen, liturgisches Gewand und in Schweinsleder gebundene
Schmähschrift gegen Martin Luther - Falkenhaube, Falknerhandschuh,
Pulverflasche - oder lieber gleich „das Leder", d.h. der Fußball,
die Cricket-Ausrüstung und der Boxhandschuh.
Militaria und gleich daneben der Bereich der Orthopädie, die auch
heute die Vorzüge des vegetabil gegerbten Leders gegenüber dem
Kunststoff zu schätzen weiß.
Wohin mit dem lieben Geld? Unsere Zahlungsmittel haben sich im Laufe der
Zeit verändert, statt der Goldmünzen tragen wir Plastikkarten
mit uns, und so hat sich auch die Form vom Geldbeutel über die Börse
bis zur Brieftasche verändert.
Die Bereiche Haushalt und Wohnen zeigen, wie sehr sich der Mensch auch
in seiner häus-lichen Umgebung mit Leder umgibt. |