Europäische Schuhe, Stiefel und Pantoffeln


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Caliga, römische Militärsandale
1. Jh. n. Chr.
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Damenschuh
um 1720
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Stiefelette
1996
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Stiefelette
Paris um 1870
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Die europäischen Sammlungen umspannen die Zeit von den Römern bis ins 20. Jh. Nicht nur die Schuhe der Moorleichen des 2. Jhs. nach Chr. und Schuhfunde aus Haithabu um das Jahr 1000, sondern auch Schnabelschuhe des 15. Jhs. sowie die berühmten „Horn- und Kuhmaulschuhe" der Albrecht Dürer- und Hans Sachs-Zeit des frühen 16. Jhs. sind im Schuhmuseum ausgestellt.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet das 18. Jh. mit seinen kostbaren Seidenschuhen des Adels. Aber auch das 19. Jh. ist mit zahllosen, exquisiten Schuhen des Bürgertums und des Adels vertreten.
Neben Schuhen der österreichischen Kaiserin Elisabeth (Sissy) um 1865 finden sich Stiefeletten des berühmten Pariser Schuhherstellers Pinet von 1870.
Im frühen 20 Jh. mit dem beginnenden Jugendstil wird die Stiefelette durch den Pumps mit Spange abgelöst.
Charakteristisch für die Jahrzehnte des 20. Jhs. ist die Aufgliederung von Schuhwerk nach den unterschiedlichsten Bedürfnissen: vornehme City-Mode, legere Freizeitmode sowie Sport in all seinen Facetten.
Die Situation des ausgehenden 20. Jhs. zeigt die Verschmelzung von Sportschuhformen mit der Jugend- und Freizeitschuhmode.
Allen diesen Trends widmet das Schuhmuseum durch Sammeln seine Aufmerksamkeit und zeigt in kleinen, aktuellen Ausstellungen diese Veränderungen.
Einblicke in die Modeentwicklung gewinnt das Museum durch Kontakt zum DSI (Das Schuhinstitut) in Offenbach sowie zur Internationalen Schuhmesse in Düsseldorf (GDS).
Neben kostbaren Zunftsammlungen erwarb das Museum schon früh auch Stiche, Lithographien und Zeichnungen zum Thema "Schuhmacher" sowie Modekarikaturen.

 
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[ www.ledermuseum.de ]