Hier finden Sie Projekte, die wir bereits durchgeführt haben:

© DLM

 

 

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Ferienprogramm Stadt-Buch-Druck

Für die Herbstferien 2018 hatten sich die drei Offenbacher Museen und die KulturRegion im Rahmen der Route der Industriekultur Junior zusammengeschlossen und ein Ferienprogramm entwickelt, das die Kinder auf einen Streifzug durch ihre Stadt und die Museen einlud.

 

Beginnend mit einer Stadtführung, in deren Rahmen die Stadt- und Industriegeschichte kurz, knackig und vor allem interaktiv erzählt wurde, durften die Kinder danach einen Blick ins Depot und Archiv des Haus der Stadtgeschichte werfen. Besondere Orte, Eindrücke oder Objekte wurden fotografiert und in der nächsten Station, dem Klingspor Museum weiterverwendet, denn dort wurden Bücher gestaltet. Die Fotos sind durch Materialdrucke und Stempelarbeiten zum Buch ergänzt worden, Inspiration dazu fanden die Kinder ebenfalls in der Stadt. Nach Vollendung des Werks brauchte das Kind einen Namen und vor allem einen Einband!

 

Im Deutschen Ledermuseum lernten die Kinder in der Ausstellung DAS IST LEDER! Von A bis Z anhand von Taststationen zunächst das Material Leder kennen. Anschließend gestalteten sie für ihr Buch in einem von zwei Designerinnen angeleiteten Workshop einen individuellen Einband aus Leder.

 

Als Sahnehäubchen dieser Veranstaltung waren die Kinder zusammen mit ihren Eltern dazu eingeladen, ihre Werke auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Klingspor Museum zu präsentieren.

 

Das Programm war für die Teilnehmer*innen kostenlos und fand statt vom Di, 9. bis Fr, 12. Oktober 2018, 8.30–14 Uhr, der zusätzliche Buchmessetermin war am Sa, 13. Oktober, 11 Uhr.

 

Die Route der Industriekultur Junior ist ein Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Modellprojekts Kulturkoffer.

© Barbara Jung

 

 

© Barbara Jung

Von Offenbach bis Marokko – außergewöhnliche Gestaltungs-Workshops im Deutschen Ledermuseum

Die Frankfurter Designerinnen Petra Schröder und Barbara Jung entwickelten in Zusammenarbeit mit dem DLM spezielle Gestaltungsworkshops. Dank der Förderung durch die Kulturstiftung der Städtischen Sparkasse Offenbach am Main konnten wir diese für SchülerInnen der 3.-7. Klasse vergünstigt anbieten.

 

Das Programm startete mit einer halbstündigen, dialogischen Führung durch die Ausstellung LEDER.WELT.GESCHICHTE. 100 JAHRE DEUTSCHES LEDERMUSEUM (1917-2017), bei der ein/e Museumsvermittler/in Einblick gab in die Geschichte der Lederstadt Offenbach sowie in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Materials Leder über Zeiten und Kulturen hinweg.

 

Daran schloss sich ein Workshop mit Petra Schröder und Barbara Jung an, in dem die SchülerInnen entweder „Babouches“, marokkanische Lederpantoffeln, oder einen Einband für Ihr Lieblingsbuch aus Leder herstellten.

 

 

DIESE ZWEI WORKSHOP-THEMEN STANDEN ZUR WAHL:

WORKSHOP OPTION 1

Der Schuh des Aladdin. Eine Reise ins Lederland

Babouches heißen die bequemen Lederpantoffeln, die in Marokko überall zu sehen sind. Sie werden sowohl von Männern, als auch von Frauen getragen – zu Hause und auf der Straße. Frauen bevorzugen in der Regel bunt bestickte oder mit Pailletten verzierte Babouches, die Männer die schlichten Modelle, meist einfarbig, aber gerne in leuchtendem Rot oder Gelb. Babouches sind einfach aus Leder zu schneidern, können von Mädchen und von Jungs gleichermaßen getragen werden und sie lassen sich je nach Geschmack verzieren, zum Beispiel mit Lederfarbe bemalen oder mit Perlen, Pompoms oder Fransen verzieren.

 

Die SchülerInnen lernten im Workshop, dass einfache Schuhe selbst hergestellt werden können und durch die Auseinandersetzung mit der Schuhform aus Marokko ergab sich ein spannender interkultureller Bezug.

 

 

WORKSHOP OPTION 2

Rundumschlag! Ledereinband für das Lieblingsbuch

Mit den SchülerInnen wurden gemeinsam Ledereinbände entwickelt, die das Lieblingsbuch zum einen schmücken sollen und es zum anderen vor Verschmutzung schützen. Die Herstellung ist einfach, das Ergebnis wunderschön und nützlich. Die Bücherhülle kann mit einem Band verschlossen werden, im Inneren wird ein Lesebändchen befestigt. Auch dieses Projekt war gleichermaßen für Mädchen und Jungen geeignet, je nach Geschmack war der Einband schlicht gehalten oder wurde verziert. Ein Buch mit einem schönen Ledereinband nimmt man gerne in die Hand; er unterstreicht gleichzeitig den Wert eines Buches und im besten Falle dessen Inhalt. Vielleicht stellt er zum Lieblingsbuch sogar einen neuen Bezug her und die Leseleidenschaft wird neu entfacht.

 

Termine fanden im Zeitraum zwischen 15. Januar und 20. März 2018 für Schulklassen der 3.-7. Klasse statt. Dauer: 4 Stunden.

 

Mit freundlicher Unterstützung von: