Hier finden Sie Projekte, die wir bereits durchgeführt haben:

© Barbara Jung

 

 

© Barbara Jung

Von Offenbach bis Marokko – außergewöhnliche Gestaltungs-Workshops im Deutschen Ledermuseum

Die Frankfurter Designerinnen Petra Schröder und Barbara Jung entwickelten in Zusammenarbeit mit dem DLM spezielle Gestaltungsworkshops. Dank der Förderung durch die Kulturstiftung der Städtischen Sparkasse Offenbach am Main konnten wir diese für SchülerInnen der 3.-7. Klasse vergünstigt anbieten.

 

Das Programm startete mit einer halbstündigen, dialogischen Führung durch die Ausstellung LEDER.WELT.GESCHICHTE. 100 JAHRE DEUTSCHES LEDERMUSEUM (1917-2017), bei der ein/e Museumsvermittler/in Einblick gab in die Geschichte der Lederstadt Offenbach sowie in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Materials Leder über Zeiten und Kulturen hinweg.

 

Daran schloss sich ein Workshop mit Petra Schröder und Barbara Jung an, in dem die SchülerInnen entweder „Babouches“, marokkanische Lederpantoffeln, oder einen Einband für Ihr Lieblingsbuch aus Leder herstellten.

 

 

DIESE ZWEI WORKSHOP-THEMEN STANDEN ZUR WAHL:

WORKSHOP OPTION 1

Der Schuh des Aladdin. Eine Reise ins Lederland

Babouches heißen die bequemen Lederpantoffeln, die in Marokko überall zu sehen sind. Sie werden sowohl von Männern, als auch von Frauen getragen – zu Hause und auf der Straße. Frauen bevorzugen in der Regel bunt bestickte oder mit Pailletten verzierte Babouches, die Männer die schlichten Modelle, meist einfarbig, aber gerne in leuchtendem Rot oder Gelb. Babouches sind einfach aus Leder zu schneidern, können von Mädchen und von Jungs gleichermaßen getragen werden und sie lassen sich je nach Geschmack verzieren, zum Beispiel mit Lederfarbe bemalen oder mit Perlen, Pompoms oder Fransen verzieren.

 

Die SchülerInnen lernten im Workshop, dass einfache Schuhe selbst hergestellt werden können und durch die Auseinandersetzung mit der Schuhform aus Marokko ergab sich ein spannender interkultureller Bezug.

 

 

WORKSHOP OPTION 2

Rundumschlag! Ledereinband für das Lieblingsbuch

Mit den SchülerInnen wurden gemeinsam Ledereinbände entwickelt, die das Lieblingsbuch zum einen schmücken sollen und es zum anderen vor Verschmutzung schützen. Die Herstellung ist einfach, das Ergebnis wunderschön und nützlich. Die Bücherhülle kann mit einem Band verschlossen werden, im Inneren wird ein Lesebändchen befestigt. Auch dieses Projekt war gleichermaßen für Mädchen und Jungen geeignet, je nach Geschmack war der Einband schlicht gehalten oder wurde verziert. Ein Buch mit einem schönen Ledereinband nimmt man gerne in die Hand; er unterstreicht gleichzeitig den Wert eines Buches und im besten Falle dessen Inhalt. Vielleicht stellt er zum Lieblingsbuch sogar einen neuen Bezug her und die Leseleidenschaft wird neu entfacht.

 

Termine fanden im Zeitraum zwischen 15. Januar und 20. März 2018 für Schulklassen der 3.-7. Klasse statt. Dauer: 4 Stunden.

 

Mit freundlicher Unterstützung von: