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Für Schulklassen: ROUTE DER INDUSTRIEKULTUR JUNIOR

Von Luxusgut bis Mangelware: Das Material Leder im Wandel der Zeiten. Führung und Upcycling-Workshop

Warum wurde das Material Leder zu allen Zeiten und von verschiedenen Kulturen so vielfältig verarbeitet? – In einer halbstündigen Führung durch die aktuelle Ausstellung LEDER.WELT.GESCHICHTE. werden Geschichten rund um faszinierende Lederobjekte lebendig: Ein schlangenlederbezogenes Kofferradio aus den 1950er Jahren beispielsweise zeigt, dass das Material zu rein dekorativen Schmuckzwecken genutzt wurde, um den eigenen Wohlstand darzustellen. Im Gegensatz dazu wurden für einen Schuh, der aus Kriegszeiten stammt, Lederreste kunstvoll zusammengeflickt, um trotz Not und Mangel einen halbwegs tauglichen Gebrauchsgegenstand herzustellen.

 

Im Anschluss an die Führung lernen die SchülerInnen in einem zweieinhalbstündigen Upcycling-Workshop selbst, das Material Leder kreativ zu verarbeiten. Aus größeren und kleineren Leder-Reststücken entstehen unter fachkundiger Anleitung von Profis aus dem Offenbacher FRICKELclub schöne und funktionale Alltagsgegenstände: beispielsweise ein Gesellschaftsspiel, das man gut auf Reisen mitnehmen kann, eine Aufbewahrungsbox für Schreibtisch-Krimskrams oder ein Kopfhörer-Mäppchen, um in Zukunft Kabelsalat zu verhindern.

 

Termine: Di, 19. und Mi, 20. Juni 2018 von 10-13 Uhr. Je Termin 1 Klasse, geeignet für 4.-9. Klasse. Sonderpreis 3 €uro pro SchülerIn. Information und Anmeldung unter info@ledermuseum.de oder Tel. 069 8297980.

 

Zusätzlich gibt es einen weiteren Termin am Di, 12. Juni 2018 in Kombination mit einer Schifffahrt (andere Konditionen, Anmeldung bitte über die KulturRegion FrankfurtRheinMain).

 

Die Route der Industriekultur Junior ist ein Programmformat der KulturRegion FrankfurtRheinMain.

 

© Barbara Jung

 

 

© Barbara Jung

Das Projekt „Von Offenbach bis Marokko“ ist leider bereits ausgebucht!

Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info(at)ledermuseum.de, dann informieren wir Sie, falls wir das Projekt erneut anbieten können.

 

Von Offenbach bis Marokko – außergewöhnliche Gestaltungs-Workshops im Deutschen Ledermuseum

Die Frankfurter Designerinnen Petra Schröder und Barbara Jung haben in Zusammenarbeit mit dem DLM spezielle Gestaltungsworkshops entwickelt. Dank der Förderung durch die Kulturstiftung der Städtischen Sparkasse Offenbach am Main können wir diese für SchülerInnen der 3.-7. Klasse vergünstigt anbieten:

Das Programm beginnt mit einer halbstündigen, dialogischen Führung durch die aktuelle Ausstellung LEDER.WELT.GESCHICHTE. 100 JAHRE DEUTSCHES LEDERMUSEUM (1917-2017), bei der ein/e Museumsvermittler/in Einblick geben wird in die Geschichte der Lederstadt Offenbach sowie in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Materials Leder über Zeiten und Kulturen hinweg. Weitere Informationen zur Ausstellung hier.

Es schließt sich ein Workshop mit Petra Schröder und Barbara Jung an, in dem die SchülerInnen entweder „Babouches“, marokkanische Lederpantoffeln, oder einen Einband für Ihr Lieblingsbuch aus Leder herstellen (je nach Themenwahl der Lehrerin/des Lehrers).

 

 

DIESE ZWEI WORKSHOP-THEMEN STEHEN ZUR WAHL:

 

 

WORKSHOP OPTION 1

Der Schuh des Aladdin. Eine Reise ins Lederland

Babouches heißen die bequemen Lederpantoffeln, die in Marokko überall zu sehen sind. Sie werden sowohl von Männern, als auch von Frauen getragen – zu Hause und auf der Straße. Frauen bevorzugen in der Regel bunt bestickte oder mit Pailletten verzierte Babouches, die Männer die schlichten Modelle, meist einfarbig, aber gerne in leuchtendem Rot oder Gelb. Babouches sind einfach aus Leder zu schneidern, können von Mädchen und von Jungs gleichermaßen getragen werden und sie lassen sich je nach Geschmack verzieren, zum Beispiel mit Lederfarbe bemalen oder mit Perlen, Pompoms oder Fransen verzieren.

Die SchülerInnen lernen im Workshop, dass einfache Schuhe selbst hergestellt werden können und durch die Auseinandersetzung mit der Schuhform aus Marokko ergibt sich ein spannender interkultureller Bezug.

 

 

 

WORKSHOP OPTION 2

Rundumschlag! Ledereinband für das Lieblingsbuch

Mit den SchülerInnen werden gemeinsam Ledereinbände entwickelt, die das Lieblingsbuch zum einen schmücken sollen und es zum anderen vor Verschmutzung schützen. Die Herstellung ist einfach, das Ergebnis wunderschön und nützlich. Die Bücherhülle kann mit einem Band verschlossen werden, im Inneren wird ein Lesebändchen befestigt. Auch dieses Projekt bietet sich gleichermaßen für Mädchen und Jungen an, je nach Geschmack kann der Einband schlicht sein oder verziert werden. Ein Buch mit einem schönen Ledereinband nimmt man gerne in die Hand; er unterstreicht gleichzeitig den Wert eines Buches und im besten Falle dessen Inhalt. Vielleicht stellt er zum Lieblingsbuch einen neuen Bezug her und die Leseleidenschaft wird neu entfacht.

Bitte die SchülerInnen dazu auffordern, ihr Lieblingsbuch mitzubringen!

 

 

Dauer: 4 Stunden. Für Schulklassen der 3.-7. Klasse. Einen Termin können Sie im Zeitraum zwischen 15. Januar und 20. März 2018 buchen. Kosten: 4 € pro SchülerIn, zwei Begleitpersonen pro Schulklasse sind frei. Informationen und Anmeldung unter Tel. 069 829798-0 oder info@ledermuseum.de.

 

Mit freundlicher Unterstützung von: